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Montag, 14. Dezember 2009

Abschiedstournee


Genau die hab ich gestern offiziell eingeläutet. Bei einem lustigen Spieleabend umhüllt von Zigarettenqualm, Humus aus der Dose und nicht funktionierender Heizung haben wir gestern bis spät in die Nacht bei Alizé gesessen und viel Spaß gehabt. Von der französischen Front hab ich mich gestern offiziell verabschiedet; Alizé und Morgané fliegen Mittwoch, Estelle am Freitag und Eva am Samstag. Heute stand dann ein Abschiedsessen mit Amy und Nat an und obwohl wir wie immer viel gelacht und geplaudert haben, hing ein kleiner Schatten über unserem Essen.

Manchester ist nicht mein Zuhause und wird den Status so schnell auch nicht erlangen, aber ich habe hier binnen kürzester Zeit Menschen kennen gelernt, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind. Umso trauriger ist es für mich, dass ich Amy so schnell nicht wiedersehen werde. Zumindest unitechnisch nicht. Nat hat nächstes Semester zumindest einen Kurs gemeinsam mit mir, das tröstet, aber dennoch wünschte ich mir, die Gründe für Amys vorübergehenden Ausstieg wären andere. Na ja, machen kann ich von meiner Seite nicht viel, außer sie oft zu drücken, ihr von Herzen das Beste zu wünschen und zu hoffen, dass es im Januar mit einem Besuch in Salford klappt. Nat und ich wollen definitiv auf dem Laufenden gehalten werden und sie natürlich auch wiedersehen. Facebook und StudiVZ sind ja schön und gut, aber es geht halt doch nichts über face-to-face Gespräche. Nat hat mir eine richtig süße Weihnachtskarte geschenkt, weswegen ich mich gleich schlecht gefühlt hab, weil ich keine für sie hatte und sie am Freitag doch ihren 25ten feiert. Aber sie meinte, sie hätte nen Kartenfetisch und konnte daher nicht widerstehen, ich solle mich nicht schlecht fühlen deswegen. Tja...und dann haben wir uns gegenseitig frohe Weihnachten gewünscht und uns verabschiedet. Bis ins neue Jahr. Ein Jahr, das für uns alle voller Herausforderungen und Veränderungen sein wird. Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus diesem Abschied heraus, weil ich nicht weiß, was passieren wird. Die Ungewissheit hat man natürlich immer, aber gerade in Hinblick auf 2010 ist mir dann doch etwas mulmig geworden.

Unitechnisch muss ich nur noch Donnerstag mal kurz auf den Campus, ich werde aber morgen und Mittwoch wieder Bibliothekssitzungen abhalten in der Hoffnung, dass ich ähnlich produktiv wie am Wochenende arbeiten kann. Sofern mich Ester nicht versetzt (laut Facebook hat sie Fieber, gleich mal nachhaken), geh ich morgen mit ihr Mittag essen und Mittwoch ins Kino zur Vorpremiere von James Camerons "Avatar". Dann sag ich auch zu ihr tschüß und am Donnerstag ist Julia dran.
Ach, komisch ist das irgendwie. Es ist nicht das Gleiche, wie sich von daheim zu verabschieden, weil man der eigenen Familie doch wesentlich näher steht, aber ich glaube, meine Leutchen hier werden mir auch ein bisschen fehlen. Das ist aber denke ich in Ordnung so.

Heute steht nicht mehr viel an. Das Geschenkeeinpacken hab ich zum Glück am Samstag auf die Reihe bekommen, das mit Sicherheit desaströse Kofferpacken heb ich mir für Donnerstag auf. Und dann...Heimat. Urlaub. Familie. Ich freu mich unglaublich, strahle seit Tagen wie ein Halogenscheinwerfer. Zeit für eine Pause, bevor es im neuen Jahr mit Volldampf weitergeht.

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gekommen. Wir lesen voneinander. Sicher noch einmal, bevor ich wieder in Deutschland bin. Passt solange auf euch auf!

Stoffi

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Die Luft ist raus!


Egal, wohin man schaut, ob man sich auf dem Campus umsieht, die Bibliothek invasiert oder aber in den Seminaren hockt - das Feld wird allmählich übersichtlich. Immer weniger Leute kommen an die Uni, und auch wenn die Gründe dafür vielseitig sein mögen (Krankheit, Abgabepanik für Assignments, etc.), ist ein allgemeiner Trend erkennbar - die Luft ist raus. Hab heut mit den Mädels in meinem Kurs gequatscht und wir sind uns einig: wir brauchen Urlaub. Offensichtlich scheinen meine Dozenten ähnlicher Meinung zu sein, denn Morven hat ihren Kurs auf Montag verlegt und Luís hat spontan entschieden, die glücklichen Studenten, die in eine Sprache mit lateinischem Alphabet übersetzen, von der Sitzung am nächsten Mittwoch auszusparen. Heißt: ich hab nächste Woche spontan Dienstag und Mittwoch FREI und gehe nur Donnerstag kurz für Literary Translation an die Uni. Man könnte meinen, ich würde mich drüber ärgern und ein Teil von mir denkt zähneknirschend dran, dass ich auf das Donnerstagsseminar hätte pfeifen und schon am Dienstag hätte theoretisch heimfliegen können, aber andererseits bekommen wir laut Luís' Aussage nächste Woche das erste AVT Assignment zurück (wofür er uns den Evaluationsbogen heute präsentiert hat - aaahhhhhh ich ahne Schlimmes) und ich kann zwei freie Tage dazu nutzen, in der Bibliohthek ordentlich in die Tasten zu hämmern.

Meinen AVT Essay hab ich schon mal angefangen. Viel steht da noch nicht, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Bin ich erstmal in der Thematik drin, sollte das ganz gut von der Hand gehen. Druck und Tempo all meiner Sitzungen und studentischen Aktivitäten lassen jedoch spürbar nach. Alle scheinen ne Pause zu brauchen, wahrscheinlich auch die Dozenten von unserer Dummheit.

Heute hat dann noch das ganze IT-Netzwerk gestreikt und hat keinen an die öffentlichen PCs gelassen - toll, wollte ja nur meine kritische Textanalyse ausdrucken -.- Ging dann nach mehreren Versuchen mit nem Nutzercountdown von 15 Minuten (super!), sodass ich meine Arbeit heute auch eingereicht hab. Das spontan von Judith einberufene Tutorium erschien mir dann mehr wie eine Klatsch- und Tratschrunde. Die Frau ist lieb, toll und kompetent, aber manchmal hab ich den Eindruck, dass sie primär jemanden zum Reden in ihr Büro einlädt, nicht um wirklich zu helfen. Hm...aber gut. Sie war die Erste, die mir heute frohe Weihnachten und nen guten Rutsch gewünscht hat, weil wir uns erst im nächsten Semester sehen. Komisch, das schon am 9.12. zu hören, aber andererseits heizt es natürlich die Vorfreude auf zu Hause an.

Bis dahin will ich aber noch einiges schaffen, mal sehen, was kommentartechnisch machbar sein wird. Geschenke wollen noch eingepackt werden und vom Kofferpacken reden wir mal lieber gar nicht erst. Die Verzweiflung spar ich mir für nächste Woche auf. Morgen gibts erstmal Cocktails, Sushi und Filmchen mit Ester. Die Gute war heut ganz aufgedreht und hat mich zum Glühwein am Nachmittag überredet. Wahrscheinlich war Letzterer der Grund, weswegen ich Judith heut nicht richtig ernst nehmen konnte.

Nun denn...meine Wäsche verlangt danach, aufgehängt zu werden und mir dürstet nach einem Tee, bevor's meinem Commentary an den Kragen geht. Ich wünsch euch nen schönen Bergfest-Abend und hoffe, ihr seid gut über die erste Hälfte der Woche gekommen!

Stoffi

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent


Unglaublich, aber wahr, heute feiern wir schon den ersten Advent und das Wetter ist wirklich zum Einkuscheln, Drinbleiben und Kerzchenzündeln. Letzteres hab ich mich noch nicht getraut wegen potentieller Feueralarmgefahr, aber ich denke, ich werde dieses Wagnis eingehen, sobald es dunkel wird. Vorher ist der Kerzeneffekt eh nicht so richtig der Brüller. Andererseits wirds heute gar nicht richtig hell, wie immer hängen dicke Regenwolken über Manchester, aber das mindert meine weihnachtliche Vorfreude nicht im Geringsten. Daher auch das neue Kleidchen für den Blog, schon etwas weihnachtlich, ich dachte, das wäre legitim am ersten Advent. Und ich gestehe, ich höre auch jetzt ganz offiziell Weihnachtsmucke. Ich bin schlimm, aber ich mag Weihnachten, auch wenn ich die Adventszeit viel lieber mit meinen Liebsten daheim verbringen würde. Allein schon wegen des exzessiven Adventsschmucks :P Hier kauf ich mir nichts Dekotechnisches...ich verbringe hier nur eine Adventszeit und da wäre es rausgeschmissenes Geld, ganz zu schweigen davon, dass ich das Zeug auch wieder loswerden müsste. Nee, da geb ich lieber n bissl was in den WG-Topf für ein kleines Weihnachtsbäumchen und Beleuchtung, damit die Küche n bisschen weihnachtlicher aussieht.

War heut sogar schon tapfer im Regen unterwegs und hab meinen Lebensmitteleinkauf heute schon erledigt, um meinen Arsch auch am Wochenende hochzukriegen. So langsam muss ich anfangen zu überlegen, was ich kaufen kann und was ich lassen muss, schließlich sind es weniger als drei Wochen, bevor ich nach Hause fliege und da wäre es fatal, was Verderbliches bis Januar hier rumliegen zu lassen. Gerade bei Obst und Gemüse muss ich in den nächsten Wochen kalkulieren. Hab heut noch mal richtig zugeschlagen und allerhand Leckereien gekauft, u.a. eine Honigmelone für 69 pence! Die kosten hier sonst mindestens das Doppelte und das ist n Luxus, den ich mir dann doch nicht gönne. Wird heute aufgeschlitzt und aufgemampft. Muha.

Die Woche war...nun ja...chaotisch. Donnerstag war mein persönlicher Hasstag, da ist irgendwie alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Murphy at his best, sozusagen. Aber Cocktails und Sushi mit Ester haben den Tag dann doch noch irgendwie gerettet, gestern hab ich nen schönen Abend bei Alizé verbracht und heute...nun, vielleicht geh ich mit Ester später noch auf nen Glühwein weg, aber wenn nicht, ist der Sonntag ganz für die Uni reserviert. Ist aber auch nicht so schlimm, ich hab ja noch genug zu tun und vielleicht schaff ich ja in den nächsten Tagen das Spotting für meine Untertitelungsaufgabe. Dann ist der mühselige Teil der Aufgabe nämlich schon erledigt.

Gesagt, getan...ich mach mich jetzt nützlich und hoffe, ihr habt einen wunderschönen ersten Advent im Kreise eurer Lieben. An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an die familiäre Front! In Zeiten wie diesen denk ich glatt noch ein bisschen öfter an euch :)

So...genug geplappert. Wir lesen uns!

Stoffi

Freitag, 20. November 2009

(Kalorien-)Briefbombe!


Oh mein Gott! Da geht man gestern nichts Böses ahnend ins Office, weil man eine unirelevante Amazon-Sendung erwartet, und bekommt anstelle der erwarteten handlichen Paketportion ein gigantisches Ding in die Hände gedrückt. Verwirrung meinerseits vorprogrammiert, weil ich schon befürchtet hab, dass ich aus Versehen bei der Onlinebestellung eine utopische Stückzahl eingegeben hätte. Doch dann erspähte ich den Namen des Absenders und musste einmal mehr laut lachen - ich habe ein zweites Carepaket aus Deutschland bekommen, wieder von meiner lieben Mutti, die mir den Tag buchstäblich versüßt hat.

Um mich für die Adventszeit auszurüsten (O-Ton), habe ich nun alles, was das Schlemmerherz bedarf: Naschereien allen erdenklichen Ausmaßes (damit ich auch von selbst vom Dresdner Flughafen heimrollen kann :)), weihnachtliche Duftkerzen mit Zündmaterialien (ich hoffe nur, beim Erstversuch wird nicht der Feueralarm losgehen, denn eigentlich dürfen wir hier nicht zündeln) und Teeeeee...deutscher aromatisierter Tee mit den beliebten Weihnachtssorten!! Hui, right on time, wie wir hier sagen, denn mein Kirsch-Banane Tee ist so gut wie aufgebraucht und der erste Advent ist ja schon nächste Woche Sonntag. Noch dazu habe ich einen Adventskalender bekommen :D Da ich den ja nicht voll öffnen kann, weil ich ja schon am 18.12. von hier verschwinde, habe ich überlegt, ihn ganz unorthodox in einen Countdown-Kalender umzufunktionieren; sprich, Türchen 24 aufzumachen, wenn mich nur noch 24 Tage von meiner Heimreise trennen, usw. Zeittechnisch dürfte das hinhauen und ich muss keine Schoki zurücklassen *kicher*

Wieder einmal gilt mein ganzer Dank dir, Mutti (ich weiß, dass du das liest und grinst, auch wenn ich mich mal wieder frage, wie ich das alles auffuttern soll bis Ostern *lach*) für den definitiven Lächler des Tages!! Ach was, der ganzen Woche!! Denn es ist schon wieder stressig hier und ich muss mich über Leute ärgern, die die Bücher, die ich dringend benötige, entweder verstecken, nicht zurückbringen oder aber reservieren, kaum dass ich sie in den Händen halte. Habe unglaublich viel Geld diese Woche für Fotokopien lassen müssen, aber das muss sein, weil ich keine Bücher mit nach Hause nehmen will. Wenn da jemand ein Buch reserviert, seh ich alt aus, da bezahl ich mich dumm und dämlich, wenn ich es verspätet zurückbringe. Ärgerlich, diese Bestellpolitik. Deshalb hab ich mich entschieden, das wichtigste Werk für meinen 3000er Essay zu kaufen. Habe eine gebrauchte Version bei amazon für 13 Euro entdeckt, ist noch n humaner Preis. Hab heute Bescheid bekommen, dass es versandt wurde, also steht dem wenigstens nichts mehr im Weg.

Joah, mal wieder Wochenende, nicht? Komisch, wie die Zeit rast, ich hab das Gefühl, ich kann gar nicht mehr so richtig mithalten, egal, wie sehr ich mich bemühe. Aber immerhin habe ich die zweite Übersetzung für Literary Translation erledigt, da muss nur noch ein 1,000-er Kommi hin, den ich heute, bzw. am Wochenende in Angriff nehmen und gerne auch schaffen möchte. Dann bleiben mir theoretisch noch knapp 4 Wochen, um das Fundament für meine beiden anderen Aufgaben zu legen, damit ich über Weihnachten dann meine Ruhe hab. Zumindest sind die Themen konkretisiert, ich hab mein Material einigermaßen beisammen und kann hoffentlich so vorgehen, wie ich es geplant hab.

Heute steht dann erstmal ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Plan, der hat nämlich schon seit Mittwoch geöffnet und Ester und ich wollen heute mal Ausschau nach Eierpunsch und Glühwein halten, weil wir denken, dass es dieser Tage dort noch nicht zu überfüllt sein wird. Lassen wir uns überraschen. Jetzt werd ich mir auf jeden Fall einen Weihnachtstee gönnen, um mich auf heut Abend einzustimmen, sage noch einmal ein dickes DANKE an meine Liebsten zu Hause, auf die ich mich schon wie verrückt freue, und wünsche allen anderen potentiell verbliebenen Lesern ein schönes Wochenende!

Stoffi

Freitag, 6. November 2009

Kaufrausch


Jetzt, da ich gute Nachrichten von zu Hause bekommen habe und weiß, dass alles in Butter ist, weil mein Vater letzte Woche wohl eine ganze Kompanie an Schutzengeln bei sich gehabt hat, kann ich auch etwas froheren Mutes wieder etwas mehr Zeit meinem Blog widmen. Es ist einfach blöd, wenn man innerlich unruhig ist, da fällt einem banales Plaudern wirklich nicht leicht. Tina und Alizé haben mich in den letzten Tagen hervorragend therapiert und meine Mum hat mir soeben den Tag gerettet. Danke nochmals an alle für die aufbauenden und ermutigenden Worte in den letzten Tagen. So ganz war die Sorge natürlich nie weg, aber es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist, auch wenn man auf ner Insel ein bisschen abgeschottet von der Heimat ist.

Nun aber zum Blogtitel: Kaufrausch. Ja, in dem bin ich gerade mehr oder weniger freiwillig befindlich. Ob ihr's glaubt oder nicht, aber ich habe alle Weihnachtsgeschenke beisammen! Eher zufällig sind mir da einige hübsche Sachen über den Weg gestolpert und ich hoffe, sie werden meinen Liebsten gefallen. Alles ist noch nicht da, ich warte noch auf eine Lieferung, die Anfang nächster Woche eintreffen sollte, und dann kann mich der Weihnachtstrubel in den Kaufhäusern mal kreuzweise. Ist hier glaub ich keine so gute Idee, mit dem Geschenkeshoppen auf den letzten Drücker zu warten. Was ich besorgt hab, ist leider streng geheim, da meine liebe Mum ab und an in den Blog späht und ja nicht vorab wissen soll, was sie bekommt :)

Des Weiteren habe ich mich selbst "beschenkt", bzw. es war ein notwendiger Kauf. Die Sohle meiner Stiefel war mittlerweile derart lose, dass ich im Laufe der Woche permanent mit nassen und kalten Füßen nach Hause gekommen bin. Hab keine Lust darauf, deshalb krank zu werden und hab mir daher neue Stiefel gekauft und die alten gleich dort gelassen. Deichmann in Manchester. Ein Stückchen Zuhause :)

Gestern war ich noch mit Alizé weg und ich glaube, ich kann sie getrost als einen Freund bezeichnen. Wir haben uns gestern so viel erzählt und anvertraut und sie meinte auch, dass sie immer da ist, wenn ich mal jemanden zum Reden brauche oder einfach mal abhängen möchte. Ist nicht selbstverständlich an einem Ort, an dem sich viele nur mit dir treffen, weil sie ein paar Stunden Spaß haben wollen, aber jeglichen Tiefsinn ansonsten vermissen lassen. Morgen Abend kochen wir dann bei ihr und ich bin mal gespannt, ob sie den Mund zu voll genommen hat, als sie behauptete, das beste Ratatouille der Welt kochen zu können.

Unitechnisch geht es gut voran. Die Reading Week neigt sich zwar leider dem Ende zu und die übliche Hektik wird mich schon Montag wieder einholen, aber ich habe meinen Commentary für die Untertitelungsaufgabe fertig (1499 Wörter, man küsse meine Füße), gehe gleich noch mal letztmalig über die Spotting List und die Untertitel, ehe ich bei Literary Translation den Sack zumache und dann wird der Spaß nächste Woche eingereicht. Fürs Wochenende hab ich mir vorgenommen, mit der Arbeit an der textkritischen Analyse zu beginnen, hoffe, das wird was.

Hach, ich fühl mich gleich um mehrere Tonnen leichter, schon toll, was so ein kleiner Anruf verursachen kann. Ich hoffe, ihr kommt gut ins Wochenende!

Stoffi

Mittwoch, 4. November 2009

Wenn du denkst, es geht nicht mehr...


...kommt von irgendwo noch mehr Regen her. Es schüttet wie aus Gießkannen in Manchester und das schon seit Montag. Zwar klart's hier und da mal ein bisschen auf, aber auch nur, um umso heftiger wieder loszuplätschern. Beim stürmischen Wind und mit Stiefeln, die längst nicht so dicht sind, wie man geglaubt hat, ist man dann suboptimal ausgerüstet. Aber was solls, man kann ja nicht den ganzen Tag drinnen hocken. Heute Vormittag hab ich meinen Essay eingereicht, zufällig Amy getroffen und mit ihr einen kleinen Plausch gehalten. Danach gings zum provisorischen Weihnachtsbummeln (man muss es ausnutzen, wenn man mal wochentags vormittags ins Arndale Centre gehen kann, ohne dass man zig tausend Menschen anrempeln und auf die Füße treten muss), bin sogar ein bisschen fündig geworden. Nachmittags kam dann die Meldung, dass ich eine meiner Buchreservierungen abholen kann. Ja klar, natürlich nachmittags. War ja auch erst vormittags in der Bibliothek, um meinen Kram auszudrucken. Argh!

Na ja, bin also noch mal hingespurtet und habe bereicherndes Material für meinen Kommentar zu meinem Untertitelprojekt. Ich muss sagen, der Kommentar geht verhältnismäßig gut von der Hand. Muss halt nur wieder auf das blöde Wortlimit aufpassen. Das ist nervtötend. Da hat man schon mal Spaß bei der Sache und schon wird man wieder ausgebremst.

Von der familiären Front hab ich noch nichts gehört, denke aber, dass morgen Neuigkeiten ins Mailpostfach flattern. Tina hat mich gestern Abend noch mal richtig aufgebaut, inklusive Knuddelattacke, was schon ulkig war in Anbetracht dessen, dass sie keine zehn Minuten vorher 2 Eier im Topf verbrannt hat (wohlgemerkt: sie hatte sie kochen wollen!) und nur im Badetuch bekleidet im Flur rumstand, weil sie gerade duschen gehen wollte. Na ja, konnte sie dann eine halbe Stunde später auch *lach*

Emma geht heut aufs Backstreet Boys Konzert und ist hibbelig wie ein Teenie (ist wohl auch notwendig bei dem Schlag). Wusste gar nicht, dass die in der Stadt sind und überhaupt noch touren. Na ja, erhoffe mir morgen explizite Berichte. Ich gehe dann morgen Abend wieder mit Alizé auf die Pirsch, ich werd sonst einfach bekloppt mit der ganzen Recherche und Schreiberei.

Manchester stimmt sich allmählich auf Weihnachten ein. Nächsten Donnerstag öffnet die Stadt offiziell der Vorweihnachtszeit die Tore, keine Ahnung, ob das bedeutet, dass auch die Weihnachtsmärkte aufmachen, aber es soll wohl ne tolle Show mit Feuerwerk und Co geben. Gehe vielleicht hin, mal sehen, wie weit ich bis dahin mit meinen Arbeiten gekommen bin. Im Moment bin ich recht positiv gestimmt, was meinen Unikram angeht. Was auch daran liegt, dass ich noch keine Noten erfahren hab *schief grins*. Aber mein Thema für den zweiten Essay nimmt Formen an, Literary Translation ist im Grunde fertig, muss nur noch mal drüber gehen und Audiovisual will ich bis Sonntag abgabefertig haben. Von diesem Ziel trennen mich nur noch etwa 700 Wörter und ein paar mal paranoides Drübergucken über meine Spottinglist.

Hoffen wir also das Beste in jeglicher Hinsicht. Habt ein schönes und weniger triefend nasses Bergfest!

Stoffi

Freitag, 23. Oktober 2009

Wochenende!


Na ja, nicht wirklich, wenn ich mir so anschau, was auf meinem Arbeitsprogramm für die nächsten beiden Tage ansteht. Aber um einen nicht allzu negativen Einstieg zu finden, gleich was Positives vorweg: Ich habe gestern Abend in einem wahnartigen Anfall meinen Essay fertig geschrieben. 994 Wörter nach Kastrationsarbeiten, aber ich hab alles drin, was ich sagen wollte. Und das erleichtert mich ungemein, war es doch der Essay, der mir seit Wochen Angstschweiß aus den Poren gedrückt hat. Dabei muss ich den erst in zwei Wochen einreichen. In einer Woche steht hingegen die Abgabe der Bibliographie an, an der ich nur noch ein paar Schönheitskorrekturen vornehmen werde. Wenn's nicht gut genug ist, hab ich Pech gehabt, aber ich muss nun mal schon auf die nächsten Assignments schauen, die nicht allzu weit weg sind. Mittwoch gibt uns Luís endlich den Clip für unsere Untertitelungsaufgabe und die Reading Week, die Anfang November ist und so viel wie "vorlesungsfreie Woche" bedeutet, werde ich exzessiv für die Aufgabe nutzen. Nicht nur ne Spotting-List von über 50 Untertiteln erstellen, sondern natürlich auch die Mastertitel setzen und nen Kommentar von 1,500 Wörtern schreiben. Das Gute ist, dass der Kommentar eher deskriptiver Natur sein wird, heißt also weniger Bücher wälzen oder Argumente ausarbeiten. Am selben Tag ist dann meine Übersetzung für Literary Translation fällig. Die hab ich schon fertig, da muss lediglich der Kommentar von 500 Wörtern geschrieben werden. Das nehme ich mir dann für dieses WE vor.

Des Weiteren mache ich mir jetzt schon Gedanken bezüglich meiner zweiten Arbeit in Research Methods, einer kritischen Textanalyse. Wir dürfen uns einen Quelltext unserer Wahl aussuchen, den wir dann anhand übersetzungstheoretischer Muster sezieren und erklären, was bei Übersetzungen Probleme bereiten könnte. Darauf freu ich mich schon fast ein bisschen, weil's eben auch eher praktisch angehaucht ist und weniger Bücherwälzen bedeutet (hoffe ich). Ausgesucht hab ich mir da schon ein Werk, das ich mir heute Nacht noch um die Ohren schlagen will.

Apropos heute Nacht...ich glaube, mein Biorhythmus ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Morgens bin ich derb im Arsch, schleiche eigentlich stundenlang wie im Wachkoma durch die Stadt, steigere mich dann und bin hyperaktiv am Abend. Wirklich, sobald es hier dunkel wird (was ja dank der Jahreszeit nicht allzu lang dauert), werde ich produktiver. Dann passiert's wiederum, dass ich bis Mitternacht arbeite und dann zähneknirschend feststelle, dass ich dringend Schlaf brauche, um am nächsten Morgen nicht wieder durchzuhängen. Versteht mich nicht falsch, ich schlafe nicht aus. Wochentags bin ich spätestens um 8 beim Frühstückmachen, nur am Wochenende gönne ich mir den Luxus, ohne gestellten Wecker einzuschlafen. Ich muss meine Gewohnheiten ändern, kann nicht wie Falschgeld am Morgen rumlaufen.

Es ist hier aber auch schwer, früh zu Bett gehen zu wollen. Da wir im Erdgeschoss wohnen, hört man hier jeden Furz, Dienstagnacht haben sich zwei betrunkene Idioten direkt vor unserer Wohnung so lautstark angeschrieen und geprügelt, dass Tina und mir angst und bange wurde. Aber was will man machen...wenn ich mit Ohrstöpseln schlafen gehe, höre ich den Wecker am nächsten Morgen nicht und bei geschlossenem Fenster kann ich auch nicht pennen. Ach ja. Tragisch.

Ausgehtechnisch passiert am Wochenende nichts, hab ich mir vorgenommen. Ich brauche diese beiden Tage wirklich, um Lesestoff aufzuholen und an meinen Assignments zu werkeln. Aber mit den Mädels wollen wir nächste Woche vielleicht einen gemütlichen Kochabend bei mehreren DVDs einlegen. Jeder ist hier allerdings sehr beschäftigt, ich bin nicht die Einzige, die viel mit der Uni zu tun hat. Bei anderen kommt jedoch immer öfter Freizeitstress dazwischen. Emma bekommt morgen bis Montag Besuch von ihren Eltern; ich hoffe mal, ich muss da nicht unbedingt vorstellig werden. Sie meinte, dass sie wohl gegen 5 eintrudeln würden, weil sie gemeinsam zu Abend essen wollen. Ich hoffe doch nicht in unserer Küche, sondern außerhalb. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht menschenscheu, aber ich muss am WE einiges gebacken bekommen und ich weiß ja immer, wie meine "kurzen" Smalltalks mit Emma und Tina auszuarten pflegen. Julia, eine deutsche Erasmusstudentin, bekommt nächstes WE Besuch von ihrer Mutter und dem Großvater, Emma fährt übernächstes WE nach Hause und mich...mich besucht keiner. Wäh! Nein, Scherz. Ich wüsste ehrlich gesagt ohnehin nicht, woher ich die Zeit nehmen sollte, um mich mit heimatlichem Besuch auseinander zu setzen, so schlimm das auch klingt. Aber trotzdem blutet einem schon ein bisschen das Herz, wenn man sieht, dass so viele Leute um einen herum wesentlich öfter ihre Lieben zu Gesicht bekommen als man selbst. Aber ich will nicht klagen; bis zu den Ferien sind's nur noch 2 Monate und bis dahin müssen moderne Kommunikationsmittel eben genügen!

So, ich klappe jetzt den Schleppi zu und widme mich Forschungslektüre. Woohoo...

Euch ein schönes Wochenende. Eines, das seinem Namen auch gerecht wird!

Stoffi

Freitag, 16. Oktober 2009

Mutti ist die Beste!

Jaja, als ob ich's nicht schon lange gewusst hätte, dass diese Weisheit absoluter Wahrheit entspricht, habe ich heute noch einmal dreidimensionalen Beweis erhalten! An meinem dienstäglichen Telefonat in die Heimat habe ich den mehr oder weniger diskreten Wink mit dem Zaunspfahl bekommen, doch gegen Ende der Woche mal nach meiner Post zu schauen! Und tatsächlich, heute steig ich nach ner Extrarunde Fitnesscenter aus der heimischen Dusche, nur um von einer ganz aufgeregten Emma begrüßt zu werden, die total neidisch war, weil sie gesehen hat, dass ich ein Paket bekommen hab. (sie wartet schon seit 3 Wochen auf eine neue Kamera für ihren Kurs) Sie konnte es nur nicht abholen, weil ich es persönlich unterschreiben musste. Hach, da hab ich doch gleich Haare gefönt und bin gleich so rübergewatschelt, um ein gigantisches Paket abzuholen (Mutti, wenn du das hier liest: ne "kleine Aufmerksamkeit" ist die Untertreibung des Jahrtausends!). Und was soll ich sagen? Ich muss wohl bis Dezember nicht mehr einkaufen gehen *lach* Zumindest was Nervennahrung angeht, denn davon hab ich jetzt weiß Gott genug. Man schaue hier:


Waaaahnsinn...ich hab mit einem kleinen Päckchen gerechnet, in dem Spekulatius versteckt sein würden, weil ich meiner werten Frau Mutter schon seit Wochen in den Ohren damit liege, dass es hier keine vernünftigen gibt! Aber mit so einem dicken Ding hätte ich nicht gerechnet!Den gesamten Inhalt sieht man hier nicht, aber ich kann ja mal resümieren: drei Zeitungen, weil meine Stiefel nicht die dichtesten sind und ich gern mal nasse Füße bekomme, wenn es regnet, Imprägnierspray für meine Stiefel (wird am Samstag benutzt, wenn ich aus der Stadt zurückkomme), Hustensaft to go *lach*, Meditonsin (yay, hab ich gleich mal ein paar Tropfen genommen, weil meine Stimme ein bisschen krächzig klingt, Moorsalbe für schmerzende Glieder (gut nachm Sport!), drei Großpackungen Früchtetee - JUCHU! Die haben hier nämlich nur ganz wenig aromatisierten Tee, mehr Grünen und Kräutertee. Hach, drei leckere Packungen, gerade zur rechten Zeit, weil mir mein Honig-Minze-Tee aus Deutschland ausgeht! Zwei Packungen Spekulatius :D, eine Packung separat verpacktes Vollkornbrot (hab ich zwar mittlerweile auch beim Aldi gefunden, aber wird immer gebraucht!), eine Packung Mozartkugeln (hihi, ich hab so gelacht!), eine Packung Rittersport Rum, ein Päckchen Nougatzipfel und eine unglaublich liebe Notiz!

Hach...ich werde dir zwar am Dienstag noch einmal persönlich überschwänglich danken, liebe Mutti, aber sei dir an dieser Stelle schon mal gewiss, dass ich gerade strahlend hier sitze und mir schon die Fingerchen lecke! Aber mal im Ernst: Den Nikolaustag vorverlegt? Wie hättest du das alles denn in meine zwei Stiefelchen stopfen wollen? *lach* Das reicht ja fürs ganze Studienjahr!! Ein extradickes Danke, auch wenn wir hier immer noch keinen Schnee haben. Ich trau mich gar nicht zu erwähnen, dass man heute fast ohne Jacke rausgehen könnte, weil die Sonne so schön scheint. Aber keine Sorge, das Mistwetter kommt auch wieder hier her!

Hach, ich bin sehr fröhlich und beschwingt, nicht nur wegen der grandiosen und unglaublich lieben Post, sondern weil mir heute, während ich das Kardio-Bike in Grund und Boden getreten hab, eine Idee kam, wie ich mein Essay umbauen könnte, dass es locker in die 1000 Wörter Grenze passt. Ich setz mich gleich ran und schaue, wie ich das hinbekomme, ehe ich mich mit den Mädels gegen Acht an der Central Library treffe. Heute geht's ins Kino zu "The Imaginarium of Doctor Parnassus" Yay! Seid neidisch! Los! Jetzt!

Ich stelle zudem gerade fest, dass ich schon einen Monat hier bin und in nur 9 Wochen wieder deutschen Boden unter den Plüschhufen habe. Die Zeit rennt, es ist unglaublich.

Nun denn, ich muss noch was tun. Ich hoffe, ihr kommt gut ins Wochenende, und dass du, meine liebe Paketkoryphäe Mutti noch eine schöne Ferienwoche hast. Wir hören uns Dienstag!

Passt auf euch auf!

Stoffi (immer noch strahlend)

Sonntag, 27. September 2009

Im (Nord-)Westen nichts Neues


Jaja, so langsam kehrt hier irgendwie der Alltag ein. Gut, Manchester war für mich sowieso nicht sooo neu, weil ich vor 1 1/2 Jahren schon mal 3 Monate hier zugebracht hab, aber trotzdem bedarf es natürlich einer gewissen Zeit, sich an einen anderen Lebensrhythmus zu gewöhnen, selbst wenn die Uni erst morgen so richtig anfängt. Aber ich hab Routine drin, was meine Wege durch die Stadt angeht, meine Einkaufsgewohnheiten (morgen wird Aldi geplündert und n bissl Fisch ins Haus geholt) haben sich gefestigt, den Campus kenn ich soweit gut genug und Leute hab ich auch gefunden, mit denen man sich gepflegter Abendunterhaltung widmen kann. Natürlich weiß ich jetzt noch nicht, wie hart meine Kurse werden, aber ich will mal auf alles gefasst sein. Deswegen hab ich schon mal ohne konkrete Aufforderung Peter Fawcetts "Translation and Language" durchgelesen, später gibts noch ne Einführung in Recherche für Übersetzung als Abendlektüre. Ich fühle mich...unvorbereitet, andererseits wurde uns kein Material zur Vorbereitung bereitgestellt. Wir sitzen also alle gleichermaßen dumm da. Morgen gehts 16 Uhr mit "Translation & Interpreting I" an, ein Pflichtkurs, der allgemeine theoretische Sachen zum Thema Übersetzung behandeln wird. Bin ja mal gespannt. Werde trotzdem nicht faul sein, auch wenn der Unitag so spät beginnt. Es gilt wie gesagt den Aldi zu plündern, lecker Mittagessen zu kochen und vor dem Seminar noch ein Stündchen ins Sugden schwitzen zu gehen. Ich brauch nen Ausgleich zur ganzen Theorie, mit der ich meinen Kopf vollstopfen muss, und da ist Sport glaub ich nicht verkehrt. Dass ich nicht weiß, was mich kurstechnisch an Anforderungen erwartet, macht mich etwas nervös. Aber nur wenn ich hingeh, werd ich schlauer.

Ansonsten...passiert hier nicht viel. Freitag war ich mit Alizé und Ester im Kino (waren noch n paar andere Italiener mit, aber weil die kaum einen Satz auf Englisch rausbekommen haben, hab ich mich weniger mit denen auseinander gesetzt) zu Beeeenny-buhbuh...aka "Dorian Gray". Der Film war ok, was hauptsächlich einem grandiosen Colin Firth zu verdanken gewesen ist, der auch die für ihn untypische Rolle gemeistert hat. Ansonsten...gabs n paar Änderungen zur Vorlage, alles n bissl theatralischer und modernisierter gestaltet, aber es war ok. Nicht schlecht, aber auch nicht so gut, dass ich ihn ein zweites Mal sehen müsste. Hatte so seine "Benny-Buh poppt sich durch die Welt und versucht dabei gut auszusehen" - Längen.

Heute war ich dann beim zweiten Barbecue der International Society, war entspannt, nicht allzu viel los auf den Straßen heute. Hatte stundenlange Diskussionen mit Ester, hat wirklich Spaß gemacht. Irgendwann die Woche werd ich mit Alizé wohl eine Ausstellung zu amerikanischen Filmen besuchen, jedenfalls meinte sie, dass da was im Gange sei; und wahrscheinlich mit Ester Cocktails schlürfen gehen. Mal schauen, dürfte gar nicht mal teuer werden, weil die ne Happy Hour á la "2 zum Preis für 1 Cocktail" haben und die Preise den deutschen doch sehr ähneln.

Der Schwerpunkt der Woche liegt ganz klar auf dem Unistart und ich freu mich schon auf Dienstag, wenn ich wieder mit der Heimat telefoniere! Ich bin glaub ich zu beschäftigt, um wirklich schlimmes Heimweh zu verspüren, aber gerade an den Wochenenden und abends fehlt so die Routine, die ich daheim hatte. Ich muss am Wochenende immer dran denken, dass meine Liebsten gerade am Frühstückstisch sitzen...oder an den Donnerstagen, wenn meine Mum meine Oma besucht (und der leckere Kuuuuchen) oder wochentags abends gewisse Fernsehserien schauen und dabei über dieses und jenes plaudern...ja, das fehlt mir schon :( Wäre ja auch schlimm, wenn's nicht so wäre. Aber wie heißt es so schön? Da muss man durch als Lurch.

Mit der Einstellung geh ich auch an die morgige Unipremiere. Startet gut in die kommende Woche!

Stoffi