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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Pocahontas meets Star Wars


Gestern war ich im Kino, um mir den Superdupermegatollenspitzenstreifen (oder so ähnlich) "Avatar" anzuschauen, von dem ja überall geschwärmt und geprahlt wird, wie teuer doch die Produktion war und überhaupt. Nun ja. Die Begeisterung, die diesem Film zuteil wird, konnten Ester und ich nicht wirklich teilen. Versteht mich nicht falsch, die Bilder waren fantastisch und das 3D-Erlebnis im Kino ist ohnehin ne Klasse für sich, aber einen guten Film macht nicht nur das Visuelle aus. Und irgendwie ist es dann doch zu bemängeln, wenn man vergeblich auf sowas wie ne Handlung wartet. Von vorn bis hinten berechenbar, aus 1001 Klischees zuammengestrickt und hier und da von bekannten Filmen geklaut, sodass man insgesamt den Eindruck hatte, in nem Mix aus Pocahontas und Star Wars zu hocken. Und dann noch nicht mal in nem wirklich guten Mix. James Cameron beweist, dass man nicht mal US-Amerikaner sein muss, um die Pathoskeule zu schwingen. Gott, was ist mir bei manchen Szenen schlecht geworden vor triefenden Stereotypen, Patriotismusgeplänkel und absoluter Schwarzweißmalerei. Ewww...also...ich weiß auch nicht. Entweder liegt's an mir oder den Filmemachern fällt wirklich nichts mehr ein. Von der Länge hab ich ja noch gar nicht gesprochen. Hab mir den Hintern fast 3 Stunden plattgesessen und die letzten 45 Minuten geistig auf Sparstrom umgestellt. "Nein, denk nicht über das nach, was du gerade siehst, tu's einfach nicht", lautete da mein simples Mantra. Vielleicht gehe ich auch zu harsch mit dem Genre ins Gericht, aber ich hab wirklich schon bessere Fantasystreifen gesehen. Aber ein Publikum, das sich zu Millionen für Twilight begeistern kann, wird mir sicherlich mit überschwänglichem Lob für diese Produktion zu widersprechen wissen. Ich kann den Film nicht empfehlen und werde mich hüten, es zu tun. Ob ich mir die deutsche Version antue, ist demnach auch sehr fraglich. Am Ende macht die deutsche Synchro alles noch n bissl schlimmer.

Apropos Deutsch: Meine Koffer sind gepackt, ich bin eigentlich so gut wie startklar. Der Wecker klingelt morgen um 3.45 Uhr und dann geht's ab. Bitte Daumen gedrückt halten, dass mir eine Odyssee wie auf der Anreise erspart bleibt. Ich will wirklich nur noch heim und meine Liebsten wiedersehen. Bis dahin gilt es, irgendwie müde zu werden. Hab zwar letzte Nacht schon probehalber nur 5 Stunden Schlaf abgefasst, aber bin definitiv noch zu agil. Mal sehen. Werde gleich noch Staub saugen, vielleicht lässt das ja meine Muskeln erschlaffen.

Jedenfalls...ist das der letzte Post aus Manchester in diesem Jahr, wir lesen uns wieder, wenn ich in D-Land bin. Ach so, eins noch: Habe AVT bestanden. Juhuuu! Jetzt kann der Urlaub kommen!

Wünsche euch einen schönen Abend. Wer auch immer meinen Schund überhaupt noch liest. Apropos: werde demnächst Zugänge löschen von denen, die hier entweder noch nie oder schon sehr lange nichts mehr gesagt haben. Hab einfach keine Lust, "Lesegeister" in meinem Blog herumschwirren zu haben. Nur als Vorwarnung. Hier besteht keine Kommentarpflicht, versteht mich nicht falsch, aber ich weiß nicht, wer hier noch wirklich liest und demnach muss ich n bissl aufräumen.

So...hätten wir das auch geklärt. Nun denn...bis bald!

Stoffi

Montag, 14. Dezember 2009

Abschiedstournee


Genau die hab ich gestern offiziell eingeläutet. Bei einem lustigen Spieleabend umhüllt von Zigarettenqualm, Humus aus der Dose und nicht funktionierender Heizung haben wir gestern bis spät in die Nacht bei Alizé gesessen und viel Spaß gehabt. Von der französischen Front hab ich mich gestern offiziell verabschiedet; Alizé und Morgané fliegen Mittwoch, Estelle am Freitag und Eva am Samstag. Heute stand dann ein Abschiedsessen mit Amy und Nat an und obwohl wir wie immer viel gelacht und geplaudert haben, hing ein kleiner Schatten über unserem Essen.

Manchester ist nicht mein Zuhause und wird den Status so schnell auch nicht erlangen, aber ich habe hier binnen kürzester Zeit Menschen kennen gelernt, die mir wirklich ans Herz gewachsen sind. Umso trauriger ist es für mich, dass ich Amy so schnell nicht wiedersehen werde. Zumindest unitechnisch nicht. Nat hat nächstes Semester zumindest einen Kurs gemeinsam mit mir, das tröstet, aber dennoch wünschte ich mir, die Gründe für Amys vorübergehenden Ausstieg wären andere. Na ja, machen kann ich von meiner Seite nicht viel, außer sie oft zu drücken, ihr von Herzen das Beste zu wünschen und zu hoffen, dass es im Januar mit einem Besuch in Salford klappt. Nat und ich wollen definitiv auf dem Laufenden gehalten werden und sie natürlich auch wiedersehen. Facebook und StudiVZ sind ja schön und gut, aber es geht halt doch nichts über face-to-face Gespräche. Nat hat mir eine richtig süße Weihnachtskarte geschenkt, weswegen ich mich gleich schlecht gefühlt hab, weil ich keine für sie hatte und sie am Freitag doch ihren 25ten feiert. Aber sie meinte, sie hätte nen Kartenfetisch und konnte daher nicht widerstehen, ich solle mich nicht schlecht fühlen deswegen. Tja...und dann haben wir uns gegenseitig frohe Weihnachten gewünscht und uns verabschiedet. Bis ins neue Jahr. Ein Jahr, das für uns alle voller Herausforderungen und Veränderungen sein wird. Ich gehe mit gemischten Gefühlen aus diesem Abschied heraus, weil ich nicht weiß, was passieren wird. Die Ungewissheit hat man natürlich immer, aber gerade in Hinblick auf 2010 ist mir dann doch etwas mulmig geworden.

Unitechnisch muss ich nur noch Donnerstag mal kurz auf den Campus, ich werde aber morgen und Mittwoch wieder Bibliothekssitzungen abhalten in der Hoffnung, dass ich ähnlich produktiv wie am Wochenende arbeiten kann. Sofern mich Ester nicht versetzt (laut Facebook hat sie Fieber, gleich mal nachhaken), geh ich morgen mit ihr Mittag essen und Mittwoch ins Kino zur Vorpremiere von James Camerons "Avatar". Dann sag ich auch zu ihr tschüß und am Donnerstag ist Julia dran.
Ach, komisch ist das irgendwie. Es ist nicht das Gleiche, wie sich von daheim zu verabschieden, weil man der eigenen Familie doch wesentlich näher steht, aber ich glaube, meine Leutchen hier werden mir auch ein bisschen fehlen. Das ist aber denke ich in Ordnung so.

Heute steht nicht mehr viel an. Das Geschenkeeinpacken hab ich zum Glück am Samstag auf die Reihe bekommen, das mit Sicherheit desaströse Kofferpacken heb ich mir für Donnerstag auf. Und dann...Heimat. Urlaub. Familie. Ich freu mich unglaublich, strahle seit Tagen wie ein Halogenscheinwerfer. Zeit für eine Pause, bevor es im neuen Jahr mit Volldampf weitergeht.

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gekommen. Wir lesen voneinander. Sicher noch einmal, bevor ich wieder in Deutschland bin. Passt solange auf euch auf!

Stoffi

Sonntag, 6. Dezember 2009

Ein schöner Tag


Ja, so kann ich den heutigen zweiten Advent geruhsam zusammenfassen. Auch wenn mir das schlechte Gewissen im Nacken sitzt, weil ich heute nicht wirklich viel für die Uni gemacht habe, habe ich den Tag sehr genossen. Bin erst mit Ester Mittagessen gegangen (Chilli im Grinch, sehr lecker!), hab da durch Zufall eine Kommilitonin getroffen, die uns gleich nen Rabatt verschafft hat, dann bin ich mit Ester zum Flughafen gepilgert, um zu sehen, wie lang der Bus denn dahin brauchen wird und zum Abschluss haben wir uns noch Cocktails zur Happy Hour gegönnt und richtig lange gequatscht. Hach...schön. Das tat einfach gut, einfach mal an nichts zu denken. Gestern Abend hab ich Seelenmülleimer für Julia gespielt, aber das war ok, sie hat auf mich keinen sehr stabilen Eindruck gemacht und da hats mir nichts ausgemacht, sie bis 3 Uhr morgens in meinem kleinen Reich hocken zu haben.

Unitechnisch hab ich nun denke ich die Recherche beendet. Habe sehr viel Material zusammen und bin gerade dabei, auszusortieren. Ich glaub, es wird haarig, 12 Quellen in einen 2,500 Wörter langen Essay unterzubrungen. Ich will die Sichtung bis zum WE fertig haben und hoffentlich am WE mit dem Schreiben des Commentarys anfangen können. Das ist das erklärte Ziel. Denn die Assignments für Dezember sind abgabefertig, morgen treffe ich noch mal Luís wegen des kleinen Untertitelungsproblems, das er hoffentlich beheben können wird, und vom reinen Unialltag her betrachtet dürfte nicht mehr allzu viel anstehen. Der Druck lässt so langsam nach. Natürlich geb ich mir selbst immer noch Stress wegen der Assignments im Januar, aber wenigstens habe ich nicht mehr den permanenten Druck im Nacken, alles innerhalb kürzester Zeit stemmen zu müssen.

Mit jedem Tag, der verstreicht, freue ich mich mehr auf Zuhause, freue mich darauf, die bekannten und geliebten Gesichter wiederzusehen und alle wieder in die Arme nehmen zu können. Ich freu mich u.a. auch darüber dass Kumpel Christian über Silvester (und vielleicht noch ein paar Tage länger) bei uns sein wird, dass ich Edda mit ihrem kugelrunden Mamabauch wiedersehen werde, dass ich Jathy endlich kennen lernen kann, nachdem das WG2G für sie leider ausgefallen ist, und dass ich ganz viel Zeit im Kreise meiner Familie verbringen kann. Kraft tanken. Luft holen. Auch wenn ich hier mit Ester und Alizé zwei ganz besondere Freundinnen gefunden habe und mich auf eine andere Art sehr wohl fühle, ist es eben doch nicht das Gleiche wie Zuhause. Bin also voll motiviert, was den Endspurt des Semesters angeht. Bis dahin gibts noch ein bisschen was zu tun. Ich will noch ein Geschenk für Ester besorgen, weil sie mich in letzter Zeit recht oft ertragen musste, muss noch die übrigen Geschenke für daheim zusammenpacken und natürlich überlegen, was ich wie packe und bis zum 18. aufbrauchen muss. Kalkulation ist nicht gerad meine Stärke, aber das krieg ich schon irgendwie hin.

So...und bevor ich mich hier festquatsche, diszipliniere ich mich selbst und setz mich an meine Sekundärliteratur. Die ist zum Glück alles andere als ermüdend.

Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen zweiten Advent verbracht/bzw. verbringt ihn noch. Nachdem der Feueralarm gestern nicht losging, werde ich es heute erneut wagen, Kerzchen anzuzünden. Ist ein tolles Ambiente :D

Man liest sich!

Stoffi

Dienstag, 1. Dezember 2009

Bei Frost bleibt die Klinge manchmal stecken...


Dieses allgemein bekannte Filmzitat hat wie die Faust aufs Auge auf den heutigen Morgen gepasst. Es war frrrrrostig! So frostig, dass die Pfützen vom nächtlichen Regen zugefroren waren und ich froh über Handschuhe, Mütze und dicken Schal war! Es scheint, als würde der Winter mit dem heutigen ersten Dezember Einzug in Manchester halten. Ulkig, war es doch am ersten November der Herbst, der sich zu Wort gemeldet hat. Hier und da wird schon mit Schnee geliebäugelt, aber ich glaub, dafür ist es tagsüber nicht kalt genug. Dank der Kälte ist jetzt auch der letzte Weihnachtsmuffel in Adventsstimmung. Oder aber krank. Sowohl Tina als auch Emma liegen so gut wie flach. Beide schleifen sich röchelnd, schniefend und leichenblass an die Uni...bei Emma gehts ja schon länger so, aber egal, wie oft man an ihre Vernunft appelliert, sie geht nicht zum Arzt. Hab sie gestern erst zusammengestaucht, dass sie sich keinen Gefallen tut, wenn sie dann über Weihnachten daheim völlig außer Gefecht gesetzt ist. Aber gut, ich kenn's ja ein bisschen von meiner eigenen Unvernunft. Da ist das Pflichtgefühl streckenweise einfach zu groß, auch wenn's im Grunde doof ist. Na ja. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Heute hatten wir ein richtig nettes Seminar. Der gute Schotte hat zwar die Zeit überzogen, aber Natalie und ich waren einstimmig der Meinung, dass er einen sehr interessanten Einblick in die Arbeitswelt eines literarischen Übersetzers geboten hat. Vorher gabs natürlich das obligatorische Ratatouille mit Amy und Nat im Kro, haben endlos lang geplaudert und wären beinahe zu spät gekommen. Muss bis nächste Woche unbedingt n Plätzchen zum Glühweintrinken ausfindig machen, da die Mädels in der letzten Uniwoche wohl nicht an den Campus kommen. Grund ist Morvens verschobene Sitzung von 12-1 auf 3-4, was für die pendelnden Damen etwas problematisch sein wird. Ansonsten gehen wir wohl nächste Woche auf den Weihnachtsmarkt und geben uns da einen Semesterabschlusstrunk :) Wird komisch, irgendwie...Amy seh ich dann wohl so schnell nicht wieder...und Nat nur noch selten, weil sie als Part-time Student nur einen Kurs mit mir haben wird (wahrscheinlich). Ist jetzt nicht so, dass die zwei die Einzigen wären, mit denen ich rumhänge, aber wir stehen uns irgendwie am nächsten...hach...na ja, was soll man machen? Auf manche Entscheidungen/Entwicklungen hat man wirklich keinen Einfluss. Es erschreckt mich nur ein wenig, wie viele in meinem Kurs ernsthaft überlegen, ob sie den Kurs an den Nagel hängen sollen. Klar, durchzufallen oder so viel Stress zu haben ist nicht schön und alles andere als ein Zuckerschlecken, aber ich hab den Eindruck, der ein oder andere wirft die Flinte zu voreilig ins Korn. Was dann wieder ein Schlag ins Gesicht für jene ist, die gern studieren würden, es aber aus diversen Gründen nicht können. Hm...schwierig. Wüsste ja auch nicht, was ich in deren Position machen würde, wenn ich ehrlich bin. Mein ohnehin nicht vorhandenes Selbstbewusstsein wäre wohl endgültig zerschmettert und ich hätte wohl definitiv auch Zukunftsängste. Ist ja noch nicht zu spät, kann ja immer noch durch all meine anderen Kurse rasseln *seufz* Ah...entschuldigt das kleine Gedankenkarussell.

Die Arbeit geht gut voran. Am Wochenende will ich noch mal über die Dezember-Assignments drüberschauen, die ich dann nächste Woche ausdrucke und zumindest eines einreiche. Derweil bin ich fast mit dem Spotting für meine zweite Audiovisual-Aufgabe fertig, will das nachher noch erledigen. Dann müssen nur noch ein paar technische Details her, die ich am Donnerstag beigebracht bekomme, und dann kann ich mich an den dazugehörigen Essay setzen. Diesmal hab ich mir den Film selbst aussuchen können und weil sich Trainspotting als resistent gegen den DVD-Ripper erwiesen hat, fiel meine Wahl auf Snatch (hat im Deutschen den Begleittitel "Schweine und Diamanten"). Der hat auch nen arg fiesen Dialekt/Soziolekt in petto dank Brad Pitts Pikey-Genuschel. Will über die Möglichkeiten der Realisierung von Dialektübersetzung in Untertiteln diskutieren und hab schon mein Material beisammen. Sieht ganz ok aus im Moment. Auch für meinen 3000-er Essay geht die Recherche voran. Hab sogar die ersten 200 Wörter schon geschrieben *yay* und denke, das Thema wird interessant.

Ich bin heut irgendwie in Plauderlaune, man mag es mir verzeihen. Donnerstag treffe ich mich dann abends mit Alizé auf nen Drink und Kino, Sonntag fahr ich mit Ester zur Erkundung zum Flughafen (nur um sicher zu gehen, dass ich zum gegebenen Zeitpunkt den richtigen Bus erwische ;)) und nachher Mittagessen im "Grinch" (no pun intended). Samstag wollte mich Julia noch mal auf den Weihnachtsmarkt zerren, mal sehen. Freitag ist im Moment noch nicht verplant, da werd ich wohl exzessiv Unikram erledigen. Aber das ist ok. Land ist in Sicht. Noch etwas mehr als 2 Wochen weit weg, aber wir nähern uns mit beharrlichen Schritten.

Hoffe, ihr kommt gut durch die Woche!

Stoffi

Sonntag, 29. November 2009

Advent, Advent


Unglaublich, aber wahr, heute feiern wir schon den ersten Advent und das Wetter ist wirklich zum Einkuscheln, Drinbleiben und Kerzchenzündeln. Letzteres hab ich mich noch nicht getraut wegen potentieller Feueralarmgefahr, aber ich denke, ich werde dieses Wagnis eingehen, sobald es dunkel wird. Vorher ist der Kerzeneffekt eh nicht so richtig der Brüller. Andererseits wirds heute gar nicht richtig hell, wie immer hängen dicke Regenwolken über Manchester, aber das mindert meine weihnachtliche Vorfreude nicht im Geringsten. Daher auch das neue Kleidchen für den Blog, schon etwas weihnachtlich, ich dachte, das wäre legitim am ersten Advent. Und ich gestehe, ich höre auch jetzt ganz offiziell Weihnachtsmucke. Ich bin schlimm, aber ich mag Weihnachten, auch wenn ich die Adventszeit viel lieber mit meinen Liebsten daheim verbringen würde. Allein schon wegen des exzessiven Adventsschmucks :P Hier kauf ich mir nichts Dekotechnisches...ich verbringe hier nur eine Adventszeit und da wäre es rausgeschmissenes Geld, ganz zu schweigen davon, dass ich das Zeug auch wieder loswerden müsste. Nee, da geb ich lieber n bissl was in den WG-Topf für ein kleines Weihnachtsbäumchen und Beleuchtung, damit die Küche n bisschen weihnachtlicher aussieht.

War heut sogar schon tapfer im Regen unterwegs und hab meinen Lebensmitteleinkauf heute schon erledigt, um meinen Arsch auch am Wochenende hochzukriegen. So langsam muss ich anfangen zu überlegen, was ich kaufen kann und was ich lassen muss, schließlich sind es weniger als drei Wochen, bevor ich nach Hause fliege und da wäre es fatal, was Verderbliches bis Januar hier rumliegen zu lassen. Gerade bei Obst und Gemüse muss ich in den nächsten Wochen kalkulieren. Hab heut noch mal richtig zugeschlagen und allerhand Leckereien gekauft, u.a. eine Honigmelone für 69 pence! Die kosten hier sonst mindestens das Doppelte und das ist n Luxus, den ich mir dann doch nicht gönne. Wird heute aufgeschlitzt und aufgemampft. Muha.

Die Woche war...nun ja...chaotisch. Donnerstag war mein persönlicher Hasstag, da ist irgendwie alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Murphy at his best, sozusagen. Aber Cocktails und Sushi mit Ester haben den Tag dann doch noch irgendwie gerettet, gestern hab ich nen schönen Abend bei Alizé verbracht und heute...nun, vielleicht geh ich mit Ester später noch auf nen Glühwein weg, aber wenn nicht, ist der Sonntag ganz für die Uni reserviert. Ist aber auch nicht so schlimm, ich hab ja noch genug zu tun und vielleicht schaff ich ja in den nächsten Tagen das Spotting für meine Untertitelungsaufgabe. Dann ist der mühselige Teil der Aufgabe nämlich schon erledigt.

Gesagt, getan...ich mach mich jetzt nützlich und hoffe, ihr habt einen wunderschönen ersten Advent im Kreise eurer Lieben. An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an die familiäre Front! In Zeiten wie diesen denk ich glatt noch ein bisschen öfter an euch :)

So...genug geplappert. Wir lesen uns!

Stoffi

Freitag, 20. November 2009

(Kalorien-)Briefbombe!


Oh mein Gott! Da geht man gestern nichts Böses ahnend ins Office, weil man eine unirelevante Amazon-Sendung erwartet, und bekommt anstelle der erwarteten handlichen Paketportion ein gigantisches Ding in die Hände gedrückt. Verwirrung meinerseits vorprogrammiert, weil ich schon befürchtet hab, dass ich aus Versehen bei der Onlinebestellung eine utopische Stückzahl eingegeben hätte. Doch dann erspähte ich den Namen des Absenders und musste einmal mehr laut lachen - ich habe ein zweites Carepaket aus Deutschland bekommen, wieder von meiner lieben Mutti, die mir den Tag buchstäblich versüßt hat.

Um mich für die Adventszeit auszurüsten (O-Ton), habe ich nun alles, was das Schlemmerherz bedarf: Naschereien allen erdenklichen Ausmaßes (damit ich auch von selbst vom Dresdner Flughafen heimrollen kann :)), weihnachtliche Duftkerzen mit Zündmaterialien (ich hoffe nur, beim Erstversuch wird nicht der Feueralarm losgehen, denn eigentlich dürfen wir hier nicht zündeln) und Teeeeee...deutscher aromatisierter Tee mit den beliebten Weihnachtssorten!! Hui, right on time, wie wir hier sagen, denn mein Kirsch-Banane Tee ist so gut wie aufgebraucht und der erste Advent ist ja schon nächste Woche Sonntag. Noch dazu habe ich einen Adventskalender bekommen :D Da ich den ja nicht voll öffnen kann, weil ich ja schon am 18.12. von hier verschwinde, habe ich überlegt, ihn ganz unorthodox in einen Countdown-Kalender umzufunktionieren; sprich, Türchen 24 aufzumachen, wenn mich nur noch 24 Tage von meiner Heimreise trennen, usw. Zeittechnisch dürfte das hinhauen und ich muss keine Schoki zurücklassen *kicher*

Wieder einmal gilt mein ganzer Dank dir, Mutti (ich weiß, dass du das liest und grinst, auch wenn ich mich mal wieder frage, wie ich das alles auffuttern soll bis Ostern *lach*) für den definitiven Lächler des Tages!! Ach was, der ganzen Woche!! Denn es ist schon wieder stressig hier und ich muss mich über Leute ärgern, die die Bücher, die ich dringend benötige, entweder verstecken, nicht zurückbringen oder aber reservieren, kaum dass ich sie in den Händen halte. Habe unglaublich viel Geld diese Woche für Fotokopien lassen müssen, aber das muss sein, weil ich keine Bücher mit nach Hause nehmen will. Wenn da jemand ein Buch reserviert, seh ich alt aus, da bezahl ich mich dumm und dämlich, wenn ich es verspätet zurückbringe. Ärgerlich, diese Bestellpolitik. Deshalb hab ich mich entschieden, das wichtigste Werk für meinen 3000er Essay zu kaufen. Habe eine gebrauchte Version bei amazon für 13 Euro entdeckt, ist noch n humaner Preis. Hab heute Bescheid bekommen, dass es versandt wurde, also steht dem wenigstens nichts mehr im Weg.

Joah, mal wieder Wochenende, nicht? Komisch, wie die Zeit rast, ich hab das Gefühl, ich kann gar nicht mehr so richtig mithalten, egal, wie sehr ich mich bemühe. Aber immerhin habe ich die zweite Übersetzung für Literary Translation erledigt, da muss nur noch ein 1,000-er Kommi hin, den ich heute, bzw. am Wochenende in Angriff nehmen und gerne auch schaffen möchte. Dann bleiben mir theoretisch noch knapp 4 Wochen, um das Fundament für meine beiden anderen Aufgaben zu legen, damit ich über Weihnachten dann meine Ruhe hab. Zumindest sind die Themen konkretisiert, ich hab mein Material einigermaßen beisammen und kann hoffentlich so vorgehen, wie ich es geplant hab.

Heute steht dann erstmal ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Plan, der hat nämlich schon seit Mittwoch geöffnet und Ester und ich wollen heute mal Ausschau nach Eierpunsch und Glühwein halten, weil wir denken, dass es dieser Tage dort noch nicht zu überfüllt sein wird. Lassen wir uns überraschen. Jetzt werd ich mir auf jeden Fall einen Weihnachtstee gönnen, um mich auf heut Abend einzustimmen, sage noch einmal ein dickes DANKE an meine Liebsten zu Hause, auf die ich mich schon wie verrückt freue, und wünsche allen anderen potentiell verbliebenen Lesern ein schönes Wochenende!

Stoffi

Freitag, 6. November 2009

Kaufrausch


Jetzt, da ich gute Nachrichten von zu Hause bekommen habe und weiß, dass alles in Butter ist, weil mein Vater letzte Woche wohl eine ganze Kompanie an Schutzengeln bei sich gehabt hat, kann ich auch etwas froheren Mutes wieder etwas mehr Zeit meinem Blog widmen. Es ist einfach blöd, wenn man innerlich unruhig ist, da fällt einem banales Plaudern wirklich nicht leicht. Tina und Alizé haben mich in den letzten Tagen hervorragend therapiert und meine Mum hat mir soeben den Tag gerettet. Danke nochmals an alle für die aufbauenden und ermutigenden Worte in den letzten Tagen. So ganz war die Sorge natürlich nie weg, aber es ist gut zu wissen, dass man nicht allein ist, auch wenn man auf ner Insel ein bisschen abgeschottet von der Heimat ist.

Nun aber zum Blogtitel: Kaufrausch. Ja, in dem bin ich gerade mehr oder weniger freiwillig befindlich. Ob ihr's glaubt oder nicht, aber ich habe alle Weihnachtsgeschenke beisammen! Eher zufällig sind mir da einige hübsche Sachen über den Weg gestolpert und ich hoffe, sie werden meinen Liebsten gefallen. Alles ist noch nicht da, ich warte noch auf eine Lieferung, die Anfang nächster Woche eintreffen sollte, und dann kann mich der Weihnachtstrubel in den Kaufhäusern mal kreuzweise. Ist hier glaub ich keine so gute Idee, mit dem Geschenkeshoppen auf den letzten Drücker zu warten. Was ich besorgt hab, ist leider streng geheim, da meine liebe Mum ab und an in den Blog späht und ja nicht vorab wissen soll, was sie bekommt :)

Des Weiteren habe ich mich selbst "beschenkt", bzw. es war ein notwendiger Kauf. Die Sohle meiner Stiefel war mittlerweile derart lose, dass ich im Laufe der Woche permanent mit nassen und kalten Füßen nach Hause gekommen bin. Hab keine Lust darauf, deshalb krank zu werden und hab mir daher neue Stiefel gekauft und die alten gleich dort gelassen. Deichmann in Manchester. Ein Stückchen Zuhause :)

Gestern war ich noch mit Alizé weg und ich glaube, ich kann sie getrost als einen Freund bezeichnen. Wir haben uns gestern so viel erzählt und anvertraut und sie meinte auch, dass sie immer da ist, wenn ich mal jemanden zum Reden brauche oder einfach mal abhängen möchte. Ist nicht selbstverständlich an einem Ort, an dem sich viele nur mit dir treffen, weil sie ein paar Stunden Spaß haben wollen, aber jeglichen Tiefsinn ansonsten vermissen lassen. Morgen Abend kochen wir dann bei ihr und ich bin mal gespannt, ob sie den Mund zu voll genommen hat, als sie behauptete, das beste Ratatouille der Welt kochen zu können.

Unitechnisch geht es gut voran. Die Reading Week neigt sich zwar leider dem Ende zu und die übliche Hektik wird mich schon Montag wieder einholen, aber ich habe meinen Commentary für die Untertitelungsaufgabe fertig (1499 Wörter, man küsse meine Füße), gehe gleich noch mal letztmalig über die Spotting List und die Untertitel, ehe ich bei Literary Translation den Sack zumache und dann wird der Spaß nächste Woche eingereicht. Fürs Wochenende hab ich mir vorgenommen, mit der Arbeit an der textkritischen Analyse zu beginnen, hoffe, das wird was.

Hach, ich fühl mich gleich um mehrere Tonnen leichter, schon toll, was so ein kleiner Anruf verursachen kann. Ich hoffe, ihr kommt gut ins Wochenende!

Stoffi

Mittwoch, 4. November 2009

Wenn du denkst, es geht nicht mehr...


...kommt von irgendwo noch mehr Regen her. Es schüttet wie aus Gießkannen in Manchester und das schon seit Montag. Zwar klart's hier und da mal ein bisschen auf, aber auch nur, um umso heftiger wieder loszuplätschern. Beim stürmischen Wind und mit Stiefeln, die längst nicht so dicht sind, wie man geglaubt hat, ist man dann suboptimal ausgerüstet. Aber was solls, man kann ja nicht den ganzen Tag drinnen hocken. Heute Vormittag hab ich meinen Essay eingereicht, zufällig Amy getroffen und mit ihr einen kleinen Plausch gehalten. Danach gings zum provisorischen Weihnachtsbummeln (man muss es ausnutzen, wenn man mal wochentags vormittags ins Arndale Centre gehen kann, ohne dass man zig tausend Menschen anrempeln und auf die Füße treten muss), bin sogar ein bisschen fündig geworden. Nachmittags kam dann die Meldung, dass ich eine meiner Buchreservierungen abholen kann. Ja klar, natürlich nachmittags. War ja auch erst vormittags in der Bibliothek, um meinen Kram auszudrucken. Argh!

Na ja, bin also noch mal hingespurtet und habe bereicherndes Material für meinen Kommentar zu meinem Untertitelprojekt. Ich muss sagen, der Kommentar geht verhältnismäßig gut von der Hand. Muss halt nur wieder auf das blöde Wortlimit aufpassen. Das ist nervtötend. Da hat man schon mal Spaß bei der Sache und schon wird man wieder ausgebremst.

Von der familiären Front hab ich noch nichts gehört, denke aber, dass morgen Neuigkeiten ins Mailpostfach flattern. Tina hat mich gestern Abend noch mal richtig aufgebaut, inklusive Knuddelattacke, was schon ulkig war in Anbetracht dessen, dass sie keine zehn Minuten vorher 2 Eier im Topf verbrannt hat (wohlgemerkt: sie hatte sie kochen wollen!) und nur im Badetuch bekleidet im Flur rumstand, weil sie gerade duschen gehen wollte. Na ja, konnte sie dann eine halbe Stunde später auch *lach*

Emma geht heut aufs Backstreet Boys Konzert und ist hibbelig wie ein Teenie (ist wohl auch notwendig bei dem Schlag). Wusste gar nicht, dass die in der Stadt sind und überhaupt noch touren. Na ja, erhoffe mir morgen explizite Berichte. Ich gehe dann morgen Abend wieder mit Alizé auf die Pirsch, ich werd sonst einfach bekloppt mit der ganzen Recherche und Schreiberei.

Manchester stimmt sich allmählich auf Weihnachten ein. Nächsten Donnerstag öffnet die Stadt offiziell der Vorweihnachtszeit die Tore, keine Ahnung, ob das bedeutet, dass auch die Weihnachtsmärkte aufmachen, aber es soll wohl ne tolle Show mit Feuerwerk und Co geben. Gehe vielleicht hin, mal sehen, wie weit ich bis dahin mit meinen Arbeiten gekommen bin. Im Moment bin ich recht positiv gestimmt, was meinen Unikram angeht. Was auch daran liegt, dass ich noch keine Noten erfahren hab *schief grins*. Aber mein Thema für den zweiten Essay nimmt Formen an, Literary Translation ist im Grunde fertig, muss nur noch mal drüber gehen und Audiovisual will ich bis Sonntag abgabefertig haben. Von diesem Ziel trennen mich nur noch etwa 700 Wörter und ein paar mal paranoides Drübergucken über meine Spottinglist.

Hoffen wir also das Beste in jeglicher Hinsicht. Habt ein schönes und weniger triefend nasses Bergfest!

Stoffi

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Chrismukkah!


So lautet das Motto für unsere erste Untertitelungs-Leistung. Chrismukkah - die Mischung aus dem christlichen "Christmas" und dem jüdischen "Hanukkah" ist Dreh- und Angelpunkt einer OC California Folge aus deren erster Staffel. Also nichts zwingend Lustiges. Amy, Charlotte und ich haben innerlich schon ein sehr ironisches Hurra! gebrüllt, als uns Luís gestern den Clip und die Spotting List präsentierte. Ein Alptraum! Zahllose Shotwechsel, in die der Dialog hineinfließt, viel zu schnelle verbale Schlagabtäusche, die es alles andere als leicht machen werden, das Zeitlimit einzuhalten. Ein Untertitel muss mindestens eine Sekunde auf dem Bildschirm zu sehen sein, weil er sonst nicht wahrnehmbar ist; andererseits muss zwischen zwei Untertiteln mindestens ne Brücke von 300 Millisekunden liegen. Ich glaub, ich fahre am besten, wenn ich Luís Vorlage gleich komplett umschreibe. So wie er die Sequenzen gesetzt hat, ergeben Untertitel und Bildsequenzen keinen wirklichen Sinn, ein reines Fiasko. Als ob das nicht schon so eine harte Nuss zu knacken wäre, gilt es zudem noch ein Leitthema für den Kommentar zu finden, eine Kern-Frage also, auf die wir uns strategisch beim Untertiteln beziehen. Eine Sitcom wäre so schön gewesen - perfekter Einstieg ins Genre, Humor ist ohnehin schwer zu handhaben in den Untertiteln, findet man massig Literatur zu. Aber nein, es muss n Teenie-Drama sein. Na schönen Dank. Da hat Luís die Kurve auch nicht mehr kriegen können, als er meinte, er habe den Clip ausgewählt, weil er so schön auf Weihnachten einstimmen würde. Äh...ja. Wir geben das Ding Mitte November ab, nicht Dezember. Sehr seltsam, wie hier alles schon in Adventslaune ist! Es ist beinahe so, als würde man den November gar nicht wahrnehmen. All meine Dozenten reden schon von Weihnachten, Luís gibt uns diesen Clip, Emma denkt über Adventskalender nach und ich frage mich, ob ich was verpasst hab. Wir haben doch noch Oktober, oder?

Nun ja. Jetzt hab ich erstmal ab Montag offiziell "Reading Week", will heißen vorlesungsfreie Woche, in der wir mit unserem Arbeitspensum aufholen können/sollen/müssen. Ich werde die Woche wohl mit Untertiteln zubringen, suuuper. Wobei mir am meisten Sorgen die Spottinglist und der Kommentar bereiten. Wenigstens hab ich die Hausaufgabe für Literary Translation soweit in Sack und Tüten. War ja skeptisch, ob ich den Kommentar nach ihrer Vorstellung verfasst hab, aber so wie's aussieht, will sie wirklich bloß, dass wir uns was aus den Fingern saugen. Und darin hab ich ja ein bisschen Übung ;)
Die Auswertung meines Tutoriums war auch sehr lustig. Meine Tutorin ist eine englische Germanistikprofessorin, eine richtige knuddelige Omi, die in einem sehr chaotischen Büro haust. Sie war mit meiner Übersetzung sehr zufrieden und hat irgendwie keine konkrete Kritik geäußert, was mich verunsichert. Hab keinen Bock, dass sie mir bei der richtigen Bewertung eins reinwürgt. Wir haben uns dann richtig verquatscht und ich glaube, wenn sie etwas wohnlicher eingerichtet gewesen wäre, hätte sie mir Tee und Gebäck angeboten *lach*

Ich liege noch relativ gut im Zeitplan, was mein Arbeitspensum angeht. Es mag mir im Moment viel erscheinen, aber es lohnt sich dann doch, etwas eher diverse Aufgaben anzugehen, anstatt dann auf den letzten Drücker Panik zu schieben. Mich hat heut tatsächlich eine Kommilitonin gefragt, ob ich schon ein Essaythema hätt. Hm. Den müssen wir nächsten Freitag einreichen, also wäre es angebracht, schon ne Idee zu haben, oder? Gestern hab ich dann meine Bibliographie eingereicht, hatte keinen Nerv mehr, tausendmal drüberzugehen und letztlich mehr Fehler einzufügen als auszumerzen. Jetzt liegt's nicht mehr in meiner Macht.

Besonders ermutigend war es heute trotzdem nicht, von Siobhan zu hören, dass wir uns nicht allzu viel ausrechnen brauchen und schon gut wären, wenn wir an die 60% Marke herankämen. Uff. Da wäre ich an der TU schon nahe am Durchrasseln gewesen mit so ner Note. Ist hier ne heftige Bewertung und mir graut vor dem Tag, an dem wir die Ergebnisse erfahren. Bis dahin hab ich aber genug Arbeit, um meine Gedanken darin zu ertränken. Klasse.

Gestern kam dann auch meine amazon Bestellung an, natürlich Unikram für zwei weitere Assignments für Mitte Dezember, die ich nach dem Untertitel-Kram aktiv in Angriff nehmen werde. Wie buchstabiert man gleich noch mal Pause? Keine Ahnung, ist irgendwie ein Fremdwort geworden.

Aber ich beklage mich nicht, es gibt genug Leute, die's schwerer haben als ich.

Sorry, dass die Einträge hier so unilastig sind, aber irgendwie ist es gerade das Umfeld, wo sich mein Leben abspielt. Um mir mal ne Auszeit zu gönnen, bin ich gestern mit Alizé und Morgane ins Kino gegangen. Fantastic Mr. Fox. Schöner trockener Humor, aber auch nicht DER Brüller. Hat mein Hirn aber wenigstens für 1 1/2 Stunden auf Normalstrom laufen lassen. Nächste Woche gehe ich mit Alizé einen drauf machen. Wollen was trinken und "9" anschauen, weil uns alle anderen faulen Erasmussäcke in der Reading Week im Stich lassen und supertolle Ausflüge nach London & Co machen. *grummel* Und ich krieg schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich Arbeit für ein Filmchen oder eine Plauderrunde mit meinen Mitbewohnern liegen lasse. Apropos: Tina hat heute Geburtstag! Hab sie noch nicht gesehen, aber zwei leckere Brownies samt Kerze im Kühlschrank für sie deponiert. Muffins waren leider aus. Aber ich hoffe, sie freut sich trotzdem, wenn sie gegen Mitternacht aus der Bibliothek gestolpert kommt und sich was zu essen sucht.

Na denn...ich muss mich um Ryan und sein Weihnachtstrauma kümmern. Scheiß OC. Sorry, falls ihr die Serie mögt, aber ich hasse sie jetzt schon.

Bis die Tage!

Stoffi